Halbtagsübung in Bliesransbach
Montag, 30. März 2009 | Autor: Ingo Vigneron
Am 28. März 2009 ist Bliesransbach Schauplatz mehrerer Übungen für Feuerwehr und Rettungsdienste.

Verletzte werden aus Auto-Wrack befreit
Im Auftrag der Feuerwehr Bliesransbach führt der Mimentrupp fünf Übungsszenarien in und um Bliesransbach durch.
Zunächst erleidet der Fahrer eines PKW einen Herzinfarkt und kollidiert mit einem LKW. Der PKW kommt von der Straße ab und die zwei schwerverletzten Insassen müssen mit schwerem Gerät von der Feuerwehr befreit werden. Dabei werden die Verletzen vom Rettungsdienst stabilisiert. Die Ersthelfer und der Fahrer des LKW werden von den Einsatzkräften betreut.
Später bricht in einem Jugendclub ein Feuer aus. Das mehrstöckige Haus muss nach Personen abgesucht werden und die großflächigen Etagen sind bereits vollständig verqualmt. Teil des Szenarios ist auch dass ein Feuerwehrmann im Gebäude einen Kreislaufzusammenbruch erleidet. Alle fünf Personen werden aus dem Haus gerettet und vom Rettungsdienst versorgt.
In einem dritten Szenario erleidet ein Dacharbeiter einen tödlichen Herzinfarkt und muss und schwierigen Bedingungen von einem Dacht geborgen werden. Angehörige und Zeugen werden von den Einsatzkräften betreut.

Verletzte werden medizinisch versorgt
Zeitgleich ereilt die Rettungskräfte ein Amtshilfeersuchen von Seiten der Polizei. Eine Person droht damit jemanden von einer Brücke in die Blies zu stürzen. Bis zum Eintreffen der Polizei verhandelt die Feuerwehr mit der drohenden Person. Nachdem die Wasserrettung Einsatzbereit ist entscheidet sich die Polizei für den Zugriff. Die Situation eskaliert und es kommt zum Einsatz der Strömungsretter um das Opfer aus der Blies zu retten, danach wird es vom Rettungsdienst versorgt. Die übrigen Einsatzkräfte sichern das Ufer und sperren die Umgebung ab, sie betreuen zudem noch die Passanten.

Wenig Sicht für die Rettungskräfte
Das fünfte Szenario ist ein Kellerbrand. Dieser wird von acht Jugendlichen ausgelöst. Die teils sehr schwer verletzen Opfer müssen aus einem sehr weitläufigen und verwinkeltem Keller gerettet werden. Der Keller ist nicht nur vernebelt sondern mündet auch in einem sehr engen System von Schächten. Die Schächte sind gerade groß genug ist für einen Menschen. Auch aus diesem engen Labyrinth muss ein Jugendlicher gerettet werden. Alle Opfer werden nach ihrer Rettung medizinisch versorgt und abtransportiert. Zudem müssen die Einsatzkräfte Angehörige und Ersthelfer betreuen.
An der Halbtagsübung in Bliesransbach beteiligten sich folgende Organisationen:
- Feuerwehr Bliesransbach
- Feuerwehr Bliesmengen-Bolchen
- DRK Ortsverein Hannweiler
- DRK Ortsverein Brebach
- DLRG Strömungsretter
Auftraggeber dieser Übung war die Feuerwehr Bliesransbach, die gemeinsam mit uns die Übungsleitung besetzte.
Der Mimentrupp der Freiwilligen Notfallhilfe e. V. war mit zwölf Darsteller, Schminker und Übungsleiter vor Ort. Unterstützt wurden wir durch fünf Darsteller der RUND Gruppe des KFV Saarpfalz.
Bilder zur Übung finden Sie hier:
Weitere Berichte finden Sie hier:
http://www.112report.de/?p=292
Ingo Vigneron
Leiter Mimentrupp
Freiwillige Notfallhilfe e. V.




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